Juhu, ich habe „Ihn“!

Wir notieren den 9. Mai 2014 und befinden uns am deutschen Oberrhein. Es folgt ein Anbiss, der sich von allen vorherigen drastisch unterscheidet: Der Fisch zieht sofort in Richtung einiger versunkener Bäume. Ich habe alle Hände voll zu tun, um den Riesen von den gefährlichen Hindernissen fern zu halten. Ein Drill auf Biegen und Brechen folgt. Nach circa 30 Minuten gelingt es mir endlich, den Riesen im seichten Wasser zu greifen, dabei werde ich mehrmals Richtung Wasser gerissen.

Als Angelplatz wählte ich eine Inselspitze aus, von dieser ich direkt den Köder aus über 350 Meter Entfernung im Hauptstrom präsentierte. Dabei bewies mal wieder die Fin-Nor Marquesa, dass diese nicht umsonst das Maß aller Wallerrollen ist!  Als Fanggeräte verwendete ich die Black Cat 2,80m Freestyle Rute, die gerade für deutsche Verhätlnisse bestens geeignet ist. Denn kleinere Fische machen mit dieser Rute auch noch Spaß und zudem hat sie noch so viel Rückrat und Power, um auch jeden Großfisch sicher auszudrillen. In den letzten zwanzig Jahren war ich sehr viel auf Reisen und stellte dem europäischen Wels mit großem Erfolg in ganz Europa nach. Dabei sind doch die wahren Urfische in der guten alten Heimat zu fangen.

 

Hab ihn